Verschwörungstheorien und “falsche” Fakten

Über nachfolgenden Link können Sie den Artikel in den Heimatzeitungen mit dem Titel:

Verschwörungstheorien und falsche Fakten

aufrufen. Besonders interessant an diesem Artikel ist, dass der Landrat laut Untertitel des Beitrages offensichtlich nicht in der Lage ist, selbst auf die angeblichen Angriffe auf seine Person zu antworten. Er sieht sich gezwungen, zwei Fraktionschefs an die “Front” zu schicken, die außer “seltsamer” Ausdrücke nichts bieten können.

Freilassinger Anzeiger – Reichenhaller Tagblatt vom 18.04.2019

Die “große” Koalition aus “Freizeit-Politikern”, von CSU und SPD, Enzinger und Metzenleitner, schlägt mit einem Wortschatz um sich, welchen man beiden Herren, der eine ehemals Lehrkraft im BTZ TS der HWK, der andere nach wie vor aktive Lehrkraft, so nicht zugetraut hätte. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der SPD-Fraktions-Chef in seiner beruflichen Stellung nicht genauso verhält und dass nicht zu viele seiner Schüler diese Tiraden in der Zeitung lesen. Beide Herren haben wohl beim aufsetzen ihrer Texte und somit bei der Wahl ihrer Worte ein altes bayerisches Sprichwort vergessen..:

“…nur getroffene Hunde bellen, und besonders getroffene Hunde bellen besonders laut!”

Beide Herren und die Fraktionen, die sie vorgeben vollumfänglich zu vertreten, hätten aus dem gerade erst per Übernahme des Gesetzesvorschlages des aktuellen “Bienen-Volksbegehrens” durch die Bayerische Staatsregierung, wohl erste Lehren ziehen können.

Ihre Äußerungen über “selbsternannte” (Metzenleitner auf bgland24.de) und oder “angebliche Volksvertreter” lassen schlimmes über ihre Kenntnis der Bayerischen Verfassung und ihrer Achtung davor sowie ihre Demokratieverständnis, befürchten. Wäre man nicht schon als Kommunal- oder Kreispolitiker über allen Wolken unterwegs, oder anders gesagt, würde man ab einer gewissen Amtszeit nicht seine Bodenhaftung verlieren, bekäme man vielleicht noch mit, dass bei weitem nicht alles was die Politik im Allgemeinen und die beiden Herren hier unter Anleitung des Richtlinienkompetenzinhabers Landrat “verbrechen”, den Wählern so auch zwingend gefallen muss.

Gerade wegen dieser Abgehobenheit der politischen Klasse wurde 1995 in der Bayerischen Verfassung eben die gesetzliche Grundlage für die Bürger geschaffen, krasse politische Fehlentwicklung über die basisdemokratischen Werkzeuge namens Volksbegehren oder Bürgerbegehren zu stoppen.

In dem Artikel “Verschwörungstheorien und falsche Fakten” im Reichenhaller Tagblatt und Freilassinger Anzeiger vom 18.04.2019 kommt folgender Wort”schatz” durch die Herren Metzenleitner und Enzinger zur Anwendung:

  • “Polemik”
  • “sachlich nicht nachvollziehbar”
  • “falsche Fakten”
  • “Verschwörungstheorien”
  • “großes Unverständnis”
  • “haarsträubend spekulieren”
  • “großzügige Missachtung der Faktenlage”
  • “typische Werkzeuge der Populisten”
  • “angebliche Volksvertreter”
  • “selbsternannte Volksvertreter” (Metzenleitner bgland24.de)

Die einzigen “Fakten” die beide Herren wohl nach ihrer Fasson als einzige “Fakten” gelten lassen wollen, kommen vor mit:

  • “Die Sanierungsvariante mit einem notwendigen Erweiterungsbau wurde vom Kreistag beschlossen und bis zur Entwurfsplanung vorangetrieben.”
  • Laut Enzinger seien Sanierungen häufig mit “großen Unwägbarkeiten und Kostenrisiken” verbunden
  • Laut Enzinger sei deshalb “die mit überwältigender Mehrheit getroffene Entscheidung des Kreistages, und nicht allein des Landrats, absolut sinnvoll und richtig.”
  • Erneuerung des Brandschutzes
  • Erneuerung der Verkabelung
  • Erneuerung der Lüftung und der Fensterfronten
  • Der Neubau soll überwiegende in Holz ausgefertigt werden.
  • Metzenleitner geht davon aus: “Jeder halbwegs informierte Bürger wie zudem, dass das Kostenrisiko bei Sanierungsarbeiten deutlich höher zu veranschlagen ist als bei einem Neubau.”

Der vorletzte Punkt ist besonders für einen Hauseigentümer interessant der es nach eigenen Angaben über Jahrzehnte versäumt hat den Brandschutz einzuhalten.

Der letzte Punkt ist insofern interessant, weil einer der beiden Herren ein Anwesen sein eigen nennt, welches im Kern wesentlich älter ist als das hier diskutierte Landratsamt und gerade wegen ständiger Sanierungsarbeiten wie auch Erweiterungen der Substanz ein ausgesprochenen Schmuckstück darstellt. Wieso geht man mit privatem Geld dann andere Wege als mit dem Steuergeld seiner Bürger?